Kritiken


"Es wäre ein Fehler gewesen, die Hauptrolle nicht mit Tonia Fechter zu besetzen. Sie spielt die Zwölfjährige mit einer derartigen Beweglichkeit, Spontaneität und bezwingendem Zugriff, dass die Altersfrage sich sehr schnell erledigt: Man sieht auf der Bühne genau das, was man sehen soll: eine Zwölfjährige. 

Wobei Tonia Fechter die ganze Palette der kindlichen Emotionen perfekt beherrscht: dieses Leben für den Moment, die Enttäuschung und Verzweiflung, wenn es nicht so läuft, wie sie sich das wünscht, die spontane Freude, wenn einmal etwas klappt, die Resignation, dass sie von ihren Eltern nicht als Person wahr genommen wird, sondern nur der Vorwand für ihren eigenen Streit ist, die Öffnung ihren Großeltern gegenüber, die sie ernst nehmen - insbesondere der Großvater, der für sie zum Motivationsmotor wird. Jede Beziehung, sei es zu den Psychologen oder Lehrerinnen, ist genau analysiert und gestaltet."

 

                                                                                                                                        Saale-Zeitung, 03.05.17


"Die junge Schauspielerin Tonia Fechter spielt die zwölfjährige Anna mit so viel kindlichem Charme und Energie, mit funkelnden Augen und einer zarten, verletzlichen Seite, dass ihre Rolle und damit das ganze Stück absolut glaubwürdig werden."

 

                                                                                                                                     MAIN POST, 23.04.17